Rainer und das Tanzen: Wie aus einem schüchternen Jungen ein leidenschaftlicher Tänzer wurde

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  Rainer und das  Tanzen: Wie aus einem schüchternen Jungen ein leidenschaftlicher Tänzer wurde Manchmal beginnt alles ganz unscheinbar. Ein Junge steht vor dem Fernseher, bewegt sich zur Musik – unbeholfen, vielleicht ein wenig zu wild. Niemand ahnt, dass genau hier der Anfang einer langen Reise liegt. Einer Reise, die Jahre später durch Tanzsäle, Workshops und unvergessliche Begegnungen führen wird. Wer in Karlsruhe Tanzen lernen möchte, trifft früher oder später auf Geschichten wie diese. Geschichten, die zeigen: Tanzen ist selten ein gerader Weg – aber fast immer ein lohnender. Eine davon gehört Rainer Schultheiß. Vom Zahlenmenschen zum Tänzer Rainer, Jahrgang 1972, wächst in der Karlsruher Südstadt auf. Fünf Kinder, eine Metzgerei, viel Arbeit – wenig Raum für Träumereien. Rainer  Schultheiß, ein kleiner Junge voller Träume. Wie gesagt: Die Familie betreibt die Metzgerei – ein klassischer Tante-Emma-Laden, lange bevor Supermärkte den Alltag bestimmten. Fleiß i...

Tarantella – ein Tanz zwischen Mythos, Rhythmus und Lebenslust

 

Tarantella – ein Tanz zwischen Mythos, Rhythmus und Lebenslust

Die Tarantella. Allein der Name klingt schon nach Bewegung, nach Süditalien, nach flirrenden Sommerabenden. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Tanz, den man meist mit schneller Musik, Kastagnetten und kreisenden Röcken verbindet?

Ursprung der Tarantella – vom Spinnenbiss zum Tanz

Der Begriff „Tarantella“ kommt von der Stadt Tarent in Apulien. Dort entstand im Mittelalter ein merkwürdiger Glaube: Wer von einer giftigen Tarantel gebissen wurde, konnte nur durch unaufhörliches Tanzen gerettet werden.

Die Vorstellung war simpel: Das Gift brachte den Körper in Aufruhr. Ekstatisches Tanzen, begleitet von Trommeln, Tamburinen und Geigen, sollte es austreiben. Heute wissen wir, dass das medizinisch Unsinn ist. Aber die Legende legte den Grundstein für einen der bekanntesten Volkstänze Italiens.

Tarantella Tanz – Schritte und Charakter

Typische Bewegungen in der Tarantella:

  • schnelle, federnde Schritte im 6/8-Rhythmus

  • Drehungen und Sprünge

  • häufiges Kreisen um den Partner

  • Wechsel zwischen Nähe und Abstand

  • Gestik und kleine pantomimische Elemente

Der Tanz wirkt spielerisch, oft wie ein flirty Dialog oder ein kleiner Wettstreit. Kein streng festgelegtes Muster, eher ein lebendiges Improvisieren.

Tarantella Musik – Instrumente und Rhythmus

Die Tarantella lebt von ihrer Musik. Typische Instrumente sind:

  • Mandoline

  • Gitarre

  • Tamburin

  • Akkordeon

  • Geige

Der Rhythmus: meist 6/8 oder 3/8, treibend und schnell. Oft steigert sich das Tempo während des Stücks, sodass Tänzer und Zuschauer regelrecht mitgerissen werden.

Tarantella Geschichte – von Volksglauben zu Volksfest

Im 17. und 18. Jahrhundert schaffte die Tarantella sogar den Sprung in höfische Kreise. Komponisten bauten sie in Opern oder Kammermusik ein. Gleichzeitig blieb sie fester Bestandteil süditalienischer Feste, besonders in Kampanien, Kalabrien und Apulien.

Regionale Varianten:

  • Tarantella Napoletana – schwungvoll, oft bei Hochzeiten gespielt

  • Pizzica (Apulien) – mit tranceartiger Intensität, eng verwoben mit dem Tarantel-Mythos

  • Calabrese – oft paarweise, mit tänzerischem Schlagabtausch

Tarantella heute – mehr als Folklore

Die Tarantella ist kein Museumsstück. In Süditalien gehört sie noch immer zu Hochzeiten, Dorffesten und Konzerten. Auch in der modernen Musikszene finden sich Einflüsse.

Und mal ehrlich: Wer eine Tarantella hört, muss nicht lange überlegen. Füße, Hände, Kopf – alles bewegt sich irgendwann im Takt. Mitmachen statt Zusehen, das ist das Geheimnis.


FAQ zur Tarantella

Woher stammt die Tarantella?
Die Tarantella hat ihren Ursprung in Süditalien, vor allem in Apulien. Der Name geht auf die Stadt Tarent zurück.

Welche Instrumente gehören zur Tarantella?
Typisch sind Mandoline, Gitarre, Tamburin, Akkordeon und Geige.

Wie tanzt man die Tarantella?
Mit schnellen Schritten, Drehungen und viel Gestik. Oft tanzen Paare in einem spielerischen Hin und Her.

Was ist die Pizzica?
Die Pizzica ist eine Variante der Tarantella aus Apulien. Sie gilt als besonders intensiv und ist eng mit dem alten Spinnen-Mythos verbunden.

Wird die Tarantella heute noch getanzt?
Ja. Vor allem in Süditalien, bei Festen, Hochzeiten und in der Folklore-Szene. Aber auch moderne Musiker greifen den Rhythmus auf.


Meta-Beschreibung:
Tarantella – italienischer Volkstanz aus Süditalien. Ursprung im Spinnen-Mythos, typische Tanzschritte, Instrumente, Musik und Geschichte. Mit FAQ.

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