Nicolas Ramirez – Meister des Mambo und Salsa aus Karlsruhe

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  Nicolas Ramirez – Meister des Mambo und Salsa aus Karlsruhe Einleitung & Hintergrund: Vom Schüler zum Profi im Latin Dance Nicolas Ramirez, ein gebürtiger Tänzer aus Quito in Ecudor, hat sich einen Namen in der internationalen Latin Dance Community  in Deutschland gemacht. Schon mit 15 Jahren begann seine Leidenschaft für Mambo und Salsa – damals übte er täglich vorm Spiegel, bewegte sich im Rhythmus des Radios und perfektionierte Choreographien. Heute gibt Nicolas Ramirez sein Wissen europaweit weiter, in Workshops, Tanzunterricht und auf Festivals, und inspiriert Tänzer aller Erfahrungsstufen. Sein Werdegang zeigt eindrucksvoll, wie Leidenschaft, Training und Bühnenpräsenz zusammenwirken. Von Ligurien über Amsterdam und Apulien bis nach Prag und New York hat er seine Fähigkeiten auf großen Bühnen demonstriert und Anerkennung in der Latein-Tanz-Community erlangt. Wer sich intensiver mit Mambo, Salsa und Lateinamerikanischen Tänzen rund um Nicolas Ramirez beschäft...

Tarantella – ein Tanz zwischen Mythos, Rhythmus und Lebenslust

 

Tarantella – ein Tanz zwischen Mythos, Rhythmus und Lebenslust

Die Tarantella. Allein der Name klingt schon nach Bewegung, nach Süditalien, nach flirrenden Sommerabenden. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Tanz, den man meist mit schneller Musik, Kastagnetten und kreisenden Röcken verbindet?

Ursprung der Tarantella – vom Spinnenbiss zum Tanz

Der Begriff „Tarantella“ kommt von der Stadt Tarent in Apulien. Dort entstand im Mittelalter ein merkwürdiger Glaube: Wer von einer giftigen Tarantel gebissen wurde, konnte nur durch unaufhörliches Tanzen gerettet werden.

Die Vorstellung war simpel: Das Gift brachte den Körper in Aufruhr. Ekstatisches Tanzen, begleitet von Trommeln, Tamburinen und Geigen, sollte es austreiben. Heute wissen wir, dass das medizinisch Unsinn ist. Aber die Legende legte den Grundstein für einen der bekanntesten Volkstänze Italiens.

Tarantella Tanz – Schritte und Charakter

Typische Bewegungen in der Tarantella:

  • schnelle, federnde Schritte im 6/8-Rhythmus

  • Drehungen und Sprünge

  • häufiges Kreisen um den Partner

  • Wechsel zwischen Nähe und Abstand

  • Gestik und kleine pantomimische Elemente

Der Tanz wirkt spielerisch, oft wie ein flirty Dialog oder ein kleiner Wettstreit. Kein streng festgelegtes Muster, eher ein lebendiges Improvisieren.

Tarantella Musik – Instrumente und Rhythmus

Die Tarantella lebt von ihrer Musik. Typische Instrumente sind:

  • Mandoline

  • Gitarre

  • Tamburin

  • Akkordeon

  • Geige

Der Rhythmus: meist 6/8 oder 3/8, treibend und schnell. Oft steigert sich das Tempo während des Stücks, sodass Tänzer und Zuschauer regelrecht mitgerissen werden.

Tarantella Geschichte – von Volksglauben zu Volksfest

Im 17. und 18. Jahrhundert schaffte die Tarantella sogar den Sprung in höfische Kreise. Komponisten bauten sie in Opern oder Kammermusik ein. Gleichzeitig blieb sie fester Bestandteil süditalienischer Feste, besonders in Kampanien, Kalabrien und Apulien.

Regionale Varianten:

  • Tarantella Napoletana – schwungvoll, oft bei Hochzeiten gespielt

  • Pizzica (Apulien) – mit tranceartiger Intensität, eng verwoben mit dem Tarantel-Mythos

  • Calabrese – oft paarweise, mit tänzerischem Schlagabtausch

Tarantella heute – mehr als Folklore

Die Tarantella ist kein Museumsstück. In Süditalien gehört sie noch immer zu Hochzeiten, Dorffesten und Konzerten. Auch in der modernen Musikszene finden sich Einflüsse.

Und mal ehrlich: Wer eine Tarantella hört, muss nicht lange überlegen. Füße, Hände, Kopf – alles bewegt sich irgendwann im Takt. Mitmachen statt Zusehen, das ist das Geheimnis.


FAQ zur Tarantella

Woher stammt die Tarantella?
Die Tarantella hat ihren Ursprung in Süditalien, vor allem in Apulien. Der Name geht auf die Stadt Tarent zurück.

Welche Instrumente gehören zur Tarantella?
Typisch sind Mandoline, Gitarre, Tamburin, Akkordeon und Geige.

Wie tanzt man die Tarantella?
Mit schnellen Schritten, Drehungen und viel Gestik. Oft tanzen Paare in einem spielerischen Hin und Her.

Was ist die Pizzica?
Die Pizzica ist eine Variante der Tarantella aus Apulien. Sie gilt als besonders intensiv und ist eng mit dem alten Spinnen-Mythos verbunden.

Wird die Tarantella heute noch getanzt?
Ja. Vor allem in Süditalien, bei Festen, Hochzeiten und in der Folklore-Szene. Aber auch moderne Musiker greifen den Rhythmus auf.


Meta-Beschreibung:
Tarantella – italienischer Volkstanz aus Süditalien. Ursprung im Spinnen-Mythos, typische Tanzschritte, Instrumente, Musik und Geschichte. Mit FAQ.

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